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18.05.2012

Amnesty International fordert die Aufklärung der Polizeigewalt gegen Demonstranten


Bei Protesten Ende März gingen Sicherheitskräften mit Tränengas gegen die Menge vor, um die Demonstration zu unterbinden. Sie gingen zudem mit Schlagstöcken gegen die Demonstranten vor. Tausende Demonstranten nahmen an den Protesten am 28. März teil, um den Toten zu gedenken, die 1938 durch die französische Kolonialmacht, aber auch durch den arabischen Frühling ums Leben kamen. Amnesty International fordert die Tunesischen Behörden auf, die Gewaltschilderungen von Demonstranten aufzuklären und den Tunesierinnen und Tunesiern zu ermöglichen, ihre Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit friedlich ausüben zu können.

Wiederholte Beschränkungen der Meinungsfreiheit und Polizeigewalt gegen friedliche Demonstrationen in den vergangenen Wochen machen deutlich, dass es dringend erforderlich ist, Formulierungen in die Verfassung aufzunehmen, die den aktuellen Herausforderungen begegnen und Tunesien zu einem regionalen Vorreiter in der Gewährleitung von Menschenrechten machen.

Einen Link zur Presseerklärung von Amnesty International finden Sie hier:

http://www.amnesty.org/en/for-media/press-releases/tunisia-persepolis-trial-spotlights-attacks-freedom-expression-2012-04-18

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